Alle Infos zum MedAT auf einen Blick
Der MedAT- der Aufnahmetest für das Medizinstudium in Österreich

Wenn du an einer der staatlichen Universitäten in Österreich Medizin studieren möchtest, führt kein Weg am MedAT (Kurzform für den „Medizinischen Aufnahmetest in Österreich“) vorbei. Der Test findet jedes Jahr Anfang Juli statt und ist die einzige Zugangsbeschränkung für ein Medizinstudium in Österreich. In Deutschland zählen ein sehr gutes Abitur, ein FSJ oder eine Ausbildung als wichtige Kriterien, um einen Medizinstudienplatz zu bekommen. Diese Dinge spielen bei der österreichischen Zulassung keine Rolle. Stattdessen erhältst du mit intensiver Vorbereitung und einem guten MedAT-Ergebnis deinen Studienplatz – unabhängig davon, wie gut du in der Schule warst. Damit du perfekt in deine Vorbereitung startest, haben wir im folgenden Blogbeitrag die wichtigsten Informationen rund um den MedAT gesammelt.

Welche Termine muss ich beachten?

Der MedAT findet meist am ersten Freitag im Juli statt. Der Test ist an allen Standorten (Wien, Graz, Innsbruck und Linz) derselbe und findet am gleichen Tag statt. Dementsprechend ist es nicht möglich, den MedAT an mehreren Standorten zu schreiben. An dem Standort, an dem du den Test schreibst, wirst du im Erfolgsfall auch Medizin studieren. Wenn du mehr über die verschiedenen österreichischen Universitäten erfahren möchtest, kannst du das hier im Blogartikel zum Univergleich nachlesen.

Die Anmeldung für den Test erfolgt jedes Jahr im Zeitraum vom 1. bis 31. März. In diesem Zeitraum muss auch die Kostenbeteiligung von 110 € überwiesen werden. Grundsätzlich ist eine Anmeldung an mehreren Standorten möglich, wenn du die Kostenbeteiligung auch dementsprechend mehrfach bezahlst. Das hat den Vorteil, dass du dich bis kurz vor dem MedAT nicht festlegen musst, wo du den Test letztendlich schreibst. Wir von MedBooster empfehlen aber gerne sich für den Studienort zu entscheiden, der einem am besten gefällt, weil auch, wenn man mit den Anmeldezahlen spekuliert, ein Studienplatz nicht sicher ist. Mehr über Quoten und Statistiken rund um den MedAT kannst du hier in diesem Blogartikel nachlesen.

Wie ist der Ablauf des MedAT?

Vor der COVID-19-Pandemie war der MedAT Testtag meist wie unten angegeben gegliedert. Durch die verschiedenen COVID-Maßnahmen hat sich der Einlass und auch das Verlassen des Testlokals in den letzten Jahren oft etwas verzögert. Der grundsätzliche Ablauf ist aber letztendlich immer der gleiche:

  • ab ca. 7.30 Uhr Einlass
  • 9.00-11.45 Uhr Vormittagsteil
  • 11.45-12.45 Uhr Mittagspause
  • 12.45-16.30 Uhr Nachmittagsteil

Die genannten Zeiten beziehen sich auf den MedAT-H und können beim MedAT-Z und je nach Testort abweichen. In der Testeinladung, die du in Wien und Innsbruck nach der Anmeldung bekommst, wirst du genau darüber informiert, wo du wann sein musst. In Graz und Linz gibt es keine Testeinladung. Wichtige Informationen zum Testtag sind aber auf den Homepages der Universitäten oder auf www.medizinstudieren.at zu finden.

Bei der Ankunft am Testort müssen alle Gegenstände, die in der Testhalle nicht erlaubt sind, an der Garderobe abgeben oder in einem Garderobensack verstaut werden.

Eine Liste der erlaubten und verbotenen Gegenstände findest du hier als PDF: www.i-med.ac.at

Alles, was mit in den Testsaal soll, muss in einem durchsichtigen Sack verstaut werden. In Wien werden extra dafür „Bib Bags“ meist am Tag vor dem Test von der ÖH ausgegeben. Ansonsten reicht aber auch eine einfache durchsichtige Mülltüte.

Inhalt des MedAT

Der MedAT-H gliedert sich in vier Blöcke: Basiskenntnistest für medizinische Studien (BMS), Textverständnis (TV), Kognitive Fähigkeiten und Fertigkeiten (KFF) und Sozial-emotionale Kompetenzen (SEK).

Alle Fragen im BMS- und KFF-Block sind im Single-Choice Format gestellt. Es ist also immer nur eine Antwortmöglichkeit richtig. Im BMS werden manchmal allerdings Fragen gestellt bei denen Antwortkombinationen richtig sein können. Hier sind dann wie im Bild z.B. 6 Aussagen angegeben und du musst die richtige Kombination der Antwortmöglichkeiten auswählen. Im SEK-Block sind die Aufgabenstellungen und damit auch die Antwortmöglichkeit anders gestaltet. Dazu findest du weiter unten mehr.

Testheft und Antwortbogen

Zur Bearbeitung der Fragen erhältst du zu Beginn ein Testheft und einen Antwortbogen für den Vormittagsteil. Am Ende des letzten Untertests des Vormittags (Textverständnis) werden diese eingesammelt. Nach der Mittagspause erhältst du dann für die übrigen Testteile ein neues Testheft und einen neuen Antwortbogen.

Deine Notizen im Testheft haben keinen Einfluss auf das Ergebnis. Wenn du also in deinem Testheft alle Lösungen gefunden hast, leider aber beim Übertragen der Antworten zu langsam warst oder Fehler machst, verlierst du womöglich wertvolle Punkte. Deswegen ein kleiner Tipp von uns: Übertrage deine Ergebnisse direkt in den Antwortbogen! Alle Punkte, die du übertragen hast, kann dir dann niemand mehr wegnehmen. Am Testtag sollte man bei der Einführung genau zuhören, wie der Antwortbogen auszufüllen ist, damit man hier nichts falsch macht oder während des Tests unsicher sein muss.

Wann darf ich umblättern? Wann darf ich Notizen machen?

Ein Testteil darf jeweils nur in der angegeben Zeit bearbeitet werden. Ist die Zeit abgelaufen, muss man zum STOP-Zeichen im Testheft weiterblättern und auf die Ansage des*der Testleiter*in warten. Ganz wichtig: Zurückblättern ist verboten! Das heißt, dass du in der vorgegebenen Zeit alle Lösungen auf deinen Antwortbogen übertragen musst. Um es den Aufseher*innen leichter zu machen, haben die Seiten der verschiedenen Untertests unterschiedliche Farben. Dadurch ist es auch nicht möglich für dich, unbemerkt hin und her zu blättern. Wenn man allerdings gut vorbereitet ist, ist das gar nicht erst notwendig. Falls du dich für intensive Unterstützung während deiner MedAT-Vorbereitung interessierst, dann schau gerne hier vorbei: MedBooster MedAT-Kurse

Notizen im Testheft sind in fast allen Untertests erlaubt. Ausnahmen bilden hier die Lernphase des Untertests „Gedächtnis und Merkfähigkeit“ sowie der Untertest „Figuren zusammensetzen“. In diesen beiden Testteilen darfst du keine Notizen machen. Notizen im Antwortbogen sind in allen Testteilen strengstens verboten und führen zu großen Punktverlusten!

Während der Zertrümmerungsphase (siehe unten), also in den Testteilen Wortflüssigkeit und Zahlenfolgen, darfst du dir zu diesen Untertests zwar Notizen machen. Es ist allerdings hier nicht erlaubt, Informationen zu den Allergieausweisen ins Testheft zu schreiben.

Vormittagsteil
  1. Basiskenntnistest für medizinische Studien (BMS)

Der BMS prüft Basiswissen auf Matura-/Abiturniveau in vier verschiedenen Fächern ab. Welche Themen genau abgefragt werden, ist auf der Stichwortliste angegeben. Diese Stichwortliste kann gemeinsam mit einer kostenlosen Simulation im VMC der MedUni Graz nach Erstellung eines Accounts abgerufen werden: https://vmc.medunigraz.at/add-on/login/index.php

Im BMS-Teil musst du folgende Untertests absolvieren:

2. Textverständnis (TV)

Im Untertest Textverständnis müssen 3 – 5 Texte in der vorgegebenen Zeit gelesen und Fragen dazu beantwortet werden. Die Texte sind meist 1 – 2 DIN A4 Seiten lang. Die Fragen beziehen sich ausschließlich auf im Text vorhandene Informationen. Eigenes Fachwissen ist nicht notwendig. Beim Großteil der Texte handelt es sich um naturwissenschaftliche Inhalte, es kommen jedoch immer wieder Texte aus völlig anderen Bereichen vor.

Im MedAT-Z wird dieser Testteil durch zwei Testteile im Rahmen der „Manuellen Fähigkeiten“ ersetzt.

Nach Textverständnis gibt es eine circa einstündige Mittagspause. Wenn du wissen willst, welche Verpflegung du dir am besten mitnimmst, kannst du das hier nachlesen: Verpflegung am Testtag

Nachmittagsteil
  1. Kognitive Fähigkeiten und Fertigkeiten (KFF)
3.1. Figuren zusammensetzen

Beim ersten Untertest am Nachmittag geht es um dein räumliches Vorstellungsvermögen. Du musst insgesamt 15 Aufgaben lösen und hast dafür 20 Minuten Zeit. Pro Aufgabe ist eine geometrische Figur (Kreis oder Vieleck, selten Trapez) in etwa 3-5 Einzelteile zerlegt. Durch Zusammensetzen der Einzelteile sollst du herausfinden, welche Zielfigur gesucht ist und diese dann aus den Antwortmöglichkeiten A – E auswählen. Die Antwortmöglichkeit E besagt, dass keine der gegebenen Figuren die gesuchte Zielfigur ist. Das Einzeichnen von Linien oder Punkten sowie das Anlegen von Stiften oder Fingern als Hilfe ist in diesem Testteil nicht erlaubt.

3.2. Gedächtnis und Merkfähigkeit: Einprägephase

Direkt nach dem Untertest „Figuren zusammensetzen“ startet die Einprägephase des Untertests „Gedächtnis und Merkfähigkeit“. Diese ist nur 8 Minuten lang. In dieser Zeit musst du dir 8 Allergiepässe einprägen, die jeweils 8 Informationen enthalten (Passfoto, Name, Ausweisnummer, Geburtsdatum, Allergien, Ausstellungsland, Medikamenteneinnahme (ja/nein) und Blutgruppe). In dieser Zeit darfst du dir keine Notizen machen. Die 8 Minuten dienen ausschließlich dem Einprägen der Informationen. Hier werden also keine Antwortbögen ausgefüllt.

Dieser Untertest ist für die meisten erstmal eine sehr große Herausforderung. Sich so schnell so viele Informationen zu merken und dann auch noch über längere Zeit zu behalten, wirkt fast unmöglich. In unserem Vorbereitungskurs lernst du Schritt-für-Schritt Lösungsstrategien zu allen Untertests des MedAT. Auch für „Gedächtnis und Merkfähigkeit“ haben wir eine sehr effektive Methode entwickelt, mit der du garantiert auch hier wertvolle Punkte abstauben kannst. Wenn du dich dafür interessierst, schau gerne mal hier vorbei: MedBooster MedAT-Vorbereitungskurse

3.3. Zahlenfolgen

Damit es nicht zu einfach ist, sich die 8 Allergieausweise zu merken, folgt auf die Einprägephase von „Gedächtnis und Merkfähigkeit“ die sogenannte Zertrümmerungsphase. Diese besteht aus Zahlenfolgen und Wortflüssigkeit. Sie ist insgesamt also 35 Minuten (+Erklärungszeit) lang. In dieser Zeit darfst du dir zwar Notizen zu den jeweiligen Testteilen machen, aber nicht zu den Inhalten der Allergieausweise.

Im Untertest „Zahlenfolgen“ musst du in zehn Minuten zehn Aufgaben lösen. Gegeben ist jeweils eine Zahlenreihe aus sieben Zahlen, die einer logischen Gesetzmäßigkeit folgend miteinander zusammenhängen. Deine Aufgabe ist es, diesen Zusammenhang zu erkennen und mit zwei weiteren Zahlen sinnvoll fortzusetzen. Auch hier sind die Antwortmöglichkeiten A – E gegeben, wobei E besagt, dass keine der gegebenen Antwortmöglichkeiten richtig ist. Wichtig: Die Zahlenfolge lässt sich immer lösen. Es wird also nie vorkommen, dass kein Zusammenhang zwischen den Zahlen besteht. Neben dem logischen Denken ist hier auch deine Fähigkeit zum Kopfrechnen gefragt, denn Taschenrechner sind beim MedAT nicht erlaubt.

3.4. Wortflüssigkeit

Der zweite Teil der Zertrümmerungsphase fordert deine Fähigkeiten in der Mustererkennung. Hier sind die Buchstaben von 15 Nomen in einer zufälligen Reihenfolge angegeben und du hast 20 Minuten Zeit, die gesuchten Wörter zu finden. In den Antwortmöglichkeiten A – D ist jeweils ein möglicher Anfangsbuchstabe gegeben. Ähnlich wie bei Figuren zusammensetzen und Zahlenfolgen besagt E auch hier wieder, dass keine der gegebenen Antwortmöglichkeiten richtig ist. Aber auch hier gibt es immer eine sinnvolle Lösung! E heißt also nicht, dass es sich beim gesuchten Wort um eine völlig zufällige Ansammlung sinnloser Buchstaben handelt. Stattdessen beginnt das Wort nur mit einem anderen Buchstaben als in den Antwortmöglichkeiten A – D angeboten wird. Deine Aufgabe ist es, den Anfangsbuchstaben der ursprünglichen Wörter herauszufinden, indem du das richtige Wort im Buchstabensalat erkennst.

3.5. Gedächtnis und Merkfähigkeit: Reproduktionsphase

Nun ist es endlich so weit und du darfst dein über die Allergieausweise eingeprägtes Wissen abrufen. Dir werden in 15 Minuten 25 Fragen zu den Ausweisen gestellt, die du beantworten sollst. Um deinem Gedächtnis auf die Sprünge zu helfen sind hier Notizen wieder erlaubt.

3.6. Implikationen erkennen

Beim Untertest „Implikationen erkennen“ musst du in 10 Minuten 10 Aufgaben lösen. Dabei wird die Fähigkeit geprüft, aus zwei gegebenen Aussagen eine logisch zwingende Schlussfolgerung zu ziehen. Diese Aussagen und die damit zusammenhängende Schlussfolgerung haben oft mit der Realität nicht viel gemeinsam. Um zu verdeutlichen, was wir damit meinen, hier ein kleines Beispiel inklusive der korrekten Lösung: „Alle Früchte sind Erdbeeren. Manche Äpfel sind Früchte.“ Die logische Schlussfolgerung ist: „Manche Äpfel sind Erdbeeren.“

Falls dich das erstmal verwirrt, bist du definitiv nicht der*die Einzige! Uns ging es am Anfang genauso. Auch hierfür gibt es aber erfolgsgeprüfte Lösungsstrategien mit denen du in diesem Untertest garantiert alle Punkte erreichst.

4. Sozial-emotionale Kompetenzen (SEK)

Nun ist es fast geschafft – mit den „Sozial-emotionalen Kompetenzen“ steht der letzte Testteil des MedAT an. Du musst dich jetzt nur noch 30 Minuten lang konzentrieren und die Untertests „Emotionen erkennen“ und „Soziales Entscheiden“ absolvieren.

4.1. Emotionen erkennen

Der Untertest „Emotionen erkennen“ besteht aus 10 Aufgaben für deren Lösung du 15 Minuten Zeit hast. In diesem Untertest wird deine Fähigkeit geprüft, aus einer Situationsbeschreibung herauszulesen, wie sich die Person fühlt. Gegeben sind fünf Emotionen, bei denen du angeben musst, ob die beschriebene Person diese „eher wahrscheinlich“ oder „eher unwahrscheinlich“ empfindet.  Dementsprechend ist hier der Antwortbogen auch anders gestaltet.

In diesem Untertest wird pro Aufgabe 1 Punkt erzielt, wenn alle Emotionen richtig bewertet wurden. Ist nur eine Emotion falsch bewertet, gibt es keinen Punkt.

4.2. Soziales Entscheiden

Auch hier folgt auf die Beschreibung einer Situation die eigentliche Aufgabe. Bei den Situationen in diesem Untertest handelt sich um soziale Dilemmata. Um die Aufgaben zu lösen, müssen fünf verschiedene Überlegungen zur Situation ihrer Relevanz nach sortiert werden. Mit „Relevanz“ ist hier eine moralische Wertigkeit gemeint, wobei an erster Stelle die moralisch „beste“ und an fünfter Stelle die moralisch „schlechteste“ Überlegung stehen soll.  

Insgesamt werden hier 10 Situationen in 15 Minuten bearbeitet.

Hier können im Gegensatz zu allen anderen Untertestes auch Teilpunkte erreicht werden. Die vergebenen Punkte richten sich nach dem Grad der Abweichung zur tatsächlichen Lösung. Wird statt einer 1 eine 5 angegeben, ist der Abzug größer, als wenn man beispielsweise 1 und 2 vertauscht.

Das Eintragen der Reihung im Antwortbogen macht vielen MedAT-Teilnehmenden zunächst Schwierigkeiten bei diesem Untertest. Es ist zwar recht simpel, jedoch sollte man das auf jeden Fall zuvor trainieren. Schließlich ist „Soziales Entscheiden“ der letzte Untertest des Tages und dementsprechend lässt die Konzentration hier auch bei den Besten langsam nach. Trainiere deswegen am besten mit einem originalgetreuen Antwortbogen. In unserem Kurs führen wir beispielsweise eine Live-Testsimulation unter Realbedingungen durch, um dich unter anderem auf diese Herausforderungen einzustellen.

Testauswertung

In jedem Testteil kann pro Aufgabe oder Frage maximal ein Punkt erzielt werden. Außerdem sind die einzelnen Abschnitte des Tests, wie im Bild zu sehen ist, verschieden gewichtet. Die Antwortbögen werden ausgewertet und die Testhefte auf unerlaubte Notizen kontrolliert. Wenn dieser Prozess abgeschlossen ist, bekommst du eine E-Mail mit deinem Ergebnis in Prozent. Diese Auswertung ist meist Anfang August abgeschlossen. Die Ergebnisse werden an jedem Standort in einer eigenen Rangliste gereiht. Du trittst also nur gegen Menschen an, die am gleichen Studienort schreiben wie du. Dadurch unterscheiden sich auch die Grenzwerte zum Erreichen eines Studienplatzes teilweise um einige Prozentpunkte. Wie schwer der MedAT an verschiedenen Standroten 2022 war, erfährst du hier.

Zusätzlich verkompliziert wird das Ganze noch durch die Quotenregelung im MedAT. Die Studienplatzvergabe wird nämlich durch Kontingente bestimmt. In welchem Kontingent du antrittst hängt von deiner Staatsbürgerschaft und dem Austellungsland deines Reifeprüfungszeugnisses ab.

Hier findest du einen Beitrag zu den MedAT-Kontingenten, in dem es ausschließlich darum geht, diese komplizierte Kontingent-Regelung zu verstehen. Außerdem findest du hier ein bisschen Input, der dich bei deiner Wahl des Studienortes unterstützt

MedAT Gewichtung der Testteile
Besonderheiten beim MedAT-Z

Der MedAT-Z unterscheidet sich ein wenig vom MedAT-H. Hier gibt es nicht nur keine Kontingente-Regelung, es fehlen auch zwei Testteile aus dem MedAT-H. Textverständnis und Implikationen erkennen sind nicht Teil des MedAT-Z. Dafür kommt der Testteil „Manuelle Fähigkeiten“ dazu. Dieser unterteilt sich in die beiden Untertests Formen spiegeln und Drahtbiegen.

Beim Formenspiegeln hast du 30 Minuten Zeit, um fünf vorgegebene Formen auf der anderen Blattseite gespiegelt zu zeichnen. Beim Drahtbiegen werden zwei Drähte in 30 Minuten in eine vorgegebene Form gebogen.

Bei der Auswertung wird hier die Abweichung vom Muster in Prozent ermittelt und in einen Punktwert transformiert. Außerdem sind die einzelnen Testteile beim MedAT-Z anders als beim MedAT-H gewichtet:

Gewichtung beim MedAT-Z

Du hast noch Fragen?
Unsere Dozent*innen bereiten dich engagiert auf den MedAT vor und stehen dir bis zum Testtag für alle Fragen zur Verfügung. Hier findest du unsere MedAT-Kurse, die sowohl als Onlinekurse, als auch als Präsenzkurse in Deutschland und Österreich angeboten werden.

Oder buche eine MedAT-Testsimulation unter realen Bedingungen, um dich mit dem Ablauf und den Inhalten des Testtages vertraut zu machen!

 

Autorin: Anna Schober, MedBooster-Bloggerin und Medizinstudentin

MedBooster hat 5,00 von 5 Sternen 162 Bewertungen auf ProvenExpert.com