MedAT nicht bestanden? Never give up!
Wenn’s beim MedAT im ersten Versuch nicht geklappt hat – eine Message von Tobi, unserem MedAT-Tutor

Die MedAT-Ergebnisse sind raus, die Studienplatzzusagen da! Für einige von euch heißt es jetzt: Durchatmen, ihr habt es geschafft! Herzlichen Glückwunsch zum Medizinstudienplatz!

Doch viele von euch wird es nicht so gut getroffen haben und die Zulassung auf die man Monate lang hingearbeitet hat, hat man nicht erhalten. Das kann einen wirklich runterziehen und die Motivation, einen nächsten Versuch zu starten, gewaltig dämpfen.

Doch ihr würdet gerade nicht diesen Blogbeitrag lesen, wenn der Traum vom Medizinstudium nicht doch noch in euch schlummert und in euch nicht noch etwas Motivation stecken würde. Und deshalb richtet sich diese persönliche Message von unserem Tutor Tobi an DICH, damit du den Kopf nicht in den Sand steckst, sondern wieder aufstehst, mit einer Erfahrung und viel Know-how mehr im Gepäck, für das nächste Jahr.

Doch jetzt überlasse ich Tobi das Wort:

„Ich habe damals den MedAT nicht im ersten Antritt geschafft und kann dementsprechend mit euch fühlen. Man hat sich so viel Mühe gegeben und wird irgendwie nicht entlohnt. Euer Gehirn prophezeit eine sogar relativ große Freisetzung an Glückshormonen, gekoppelt an ein Ereignis, das nun leider nicht eintrat. Dass daraus gewisse Emotionen wie Frustration, Trauer aber auch Wut resultieren ist völlig normal und diese sollten meiner Meinung nach auch zugelassen/verarbeitet werden. Man sollte zwar nicht, so wie ich, in ein 2-wöchiges Loch fallen, aus dem man wieder rauskriechen muss , aber Mitgefühl und auch Anerkennung für sich selbst und seine erbrachte Leistung kann einem manchmal eine andere Perspektive auf vergangene Ereignisse gewähren.

Ein großer Vorteil des MedAT im Vergleich zum TMS ist die Gelegenheit, diesen zu wiederholen – so oft man will. Man bekommt hier buchstäblich eine 2te, 3te, 4te… Chance, d.h. Österreich hat euch als zukünftige Ärzte/Ärztinnen nicht aufgegeben, die Frage ist nur, ob ihr das macht.

Außerdem habt ihr schon Eindrücke vom MedAT gesammelt, ihr habt euch intensiv mit den Lerninhalten, den Untertests, etc. auseinandergesetzt. Im Vergleich zu einer Person, die nächstes Jahr zum ersten Mal antritt, seid ihr schon jetzt massiv im Vorteil. Ich kann nur jeden ermutigen, diesen Test ein weiteres Mal zu versuchen und nicht aufzugeben.
Wir werden euch weiterhin bei eurem Weg begleiten “

“Why do we fall? So we can learn to pick ourselves up.” – Alfred Pennyworth, Batman Begins

Tobi hat es dann im zweiten Versuch gepackt und studiert jetzt im dritten Jahr Humanmedizin in Innsbruck. Seine Kernmessage: Den MedAT kann man mit ausreichend Vorbereitungszeit und passenden Techniken gut im ersten Versuch schaffen. Doch wenn es nicht sofort klappt, gebt nicht auf! Und für diesen Weg wollen wir euch weiterhin zur Seite stehen!

Autorin: Sophie Meisen, Medizinstudentin und MedBooster-Bloggerin

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